Diagnostik



Röntgen

Eine modernste digitale Röntgenanlage steht für sämtliche Indikationen jederzeit zur Verfügung.

Sonografie

Die Sonografie, auch Ultraschall genannt, ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe. Die Verwendung von Ultraschallgeräten ist selbstverständlich – unseren Ärzten stehen modernste Ultraschallgeräte zur Verfügung.

Ein wesentlicher Vorteil der Sonografie gegenüber dem Röntgen liegt in der Unschädlichkeit der eingesetzten Schallwellen. Auch sensible Gewebe bei jungen Patienten werden durch das risikoarme, nichtinvasive und schmerzlose Verfahren nicht beschädigt.

Computertomographie

Die Computertomographie (CT) ist ein schnittbildgebendes Verfahren bei dem sich durch rechnergestützte Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommener Röntgenaufnahmen ein dreidimensionales Bild erzeugen lässt. Das Verfahren kann zur Diagnosefindung und Therapieplanung außerordentlich wichtig sein.

Kernspintomographie

Als modernstes bildgebendes Verfahren besitzt die Kernspintomographie (Synonym: MRT, MRI) des Haltungs- und Bewegungsapparates große Bedeutung. Anstelle von Röntgenstrahlung werden Magnetfelder verwandt.

Als Schnittbildverfahren werden sehr hochwertige Bilder geliefert. Insbesondere Muskeln, Bänder und Sehnen lassen sich hochauflösend abbilden, was mit keiner anderen bildgebenden Untersuchungstechnik derart gut möglich ist. Damit kann die Erkrankung wesentlich eindeutiger erfasst werden, was für eine optimale Therapie oft von entscheidender Bedeutung ist.

Die Untersuchung dauert etwa eine halbe Stunde und ist nicht schmerzhaft. Durch das Radiologische Zentrum Rosenheim im selben Haus sind die Wege kurz. Eine Untersuchung kann im Bedarfsfall kurzfristig veranlasst werden.

Knochendichtemessung

Menschen mit vermindertem Kalksalzgehalt (Osteoporose) haben ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche (V. a. Wirbelkörper, Hüftknochen, handgelenksnahe Knochen). Betroffen sind hier vor allem Frauen in der Menopause, aber auch Männer über 65 Jahre.

Spezielle Risikofaktoren stellen zudem häufiger Alkohol- und Nikotinkonsum, Mangelernährung (Vitaminmangel) und Untergewicht dar. Auch bestimmte Erkrankungen wie die Schilddrüsenüberfunktion oder bestimmte Medikamente wie kortisonhaltige Präparate begünstigen den Substanzverlust der Knochen.

Die einzige Möglichkeit, die Diagnose einer Osteoporose frühzeitig, also vor Auftreten von Frakturen zu stellen, ist die Durchführung einer Knochendichtemessung.

Es gibt verschiedene Messmethoden, bei der Befundung sollte keine absolute Dichte oder Flächendichte angegeben werden, sondern die Abweichungen vom Normalwert im Vielfachen einer Standardabweichung (der sogenannte T-Wert, englisch t-score).

Nach der aktuellen WHO-Definition liegt eine Osteoporose vor, wenn der Knochendichtemesswert mindestens 2,5 Standardabweichungen unter dem Durchschnitt einer geschlechtsgleichen 30-Jährigen Gesunden liegt, somit ein T-Wert  < -2,5 vorliegt.

Zwischen -1 und -2,5 Standardabweichungen liegt die Vorstufe einer Osteoporose, eine sogenannte Osteopenie vor.

Die gebräuchlichsten Messverfahren zur Bestimmung der Knochendichte stellen die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA/DEXA) sowie die quantitative Computertomographie (QCT) dar. Bei der DXA-Methode werden zwei Röntgenstrahlen unterschiedlicher Intensität durch das Skelett hindurchgeschickt. Aus der Menge der Strahlung, die durch den Knochen gelangt, kann des Mineralgehaltes des Knochens mittels Computer errechnet werden.

Die QCT ist eine Spezialform der Computertomographie, bei der die physikalische Dichte des Knochens sehr genau ermittelt werden kann.

Leider werden die Untersuchungskosten einer solchen Knochendichtemessung von den gesetzlichen Krankenkassen nur übernommen, wenn bereits eine Fraktur - ohne schwerwiegendes Trauma - vorliegt und somit der hochgradige Verdacht auf das Vorliegen einer Osteoporose besteht.